Gelobt sei Gott

 


Der Film thematisiert den Missbrauch in der katholischen Kirche und ihre Folgen konsequent aus der Perspektive der Opfer. Ausgehend von realen "Fällen" im Erzbistum Lyon erzählt der sehr sorgfältig recherchierte Spielfilm die Geschichte von drei erwachsenen Männern, die als Kinder von einem Priester missbraucht worden sind. Dabei wird deutlich, dass diese Erfahrungen ganz unterschiedliche Auswirkungen auf das Leben der Opfer, auf ihre Familien und auf ihren Glauben haben.

Die Absicht "war nicht, die Kirche zu verdammen, sondern ihre Widersprüche und die Komplexität der Geschehnisse aufzuzeigen", sagt François Ozon in einem Interview. Eine der Filmfiguren erklärt ihr Engagement so: "Ich tue das für die Kirche, nicht gegen sie."

Im Anschluss an dem Film besteht die Möglichkeit mit Fr. Siegert, Präventionsbeauftragte der Diözese Eichstätt, ins Gespräch zu kommen.